26.10.2011/ Dreieich. Immer wieder hört man von erfolgreichen Persönlichkeiten, dass sie Ihre Fähigkeiten im Umgang mit Menschen in der eigenen Familie gelernt haben, von den Eltern oder mit den Kindern. Egal ob Mitarbeiter, Unternehmer, Führungskraft oder Politiker: dass Gespür für die Situation, Kommunikationsstärke, sich auf die eigenen Gefühle verlassen zu können, Teamplayer zu sein, Menschen motivieren können oder Instruktionen geben /annehmen zu können u.v.a.m. lernen Eltern effektiv in der Kompetenzschmiede Familie statt in Weiterbildungsseminaren. Ja! „Gute Eltern sind bessere Mitarbeiter“ ist eine schlichte Erfahrung. Nur: viele Eltern können Ihr Glück noch nicht in Worte fassen, und sind sich ihrem Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt noch nicht bewusst. Viel zu häufig wird Elternschaft als Kontra zur Arbeitskraft gesehen. Stattdessen könnte beide Lebensbereiche Freunde sein. Und wie das möglich ist, genau das möchte ich Ihnen in der Arbeitsgruppe 2 vorstellen.
Familie als Kompetenzcenter. Beruflicher Nutzen von informell erworbenen Kompetenzen.
TV-Tipp: Neue Lust auf Familie
Familie ist IN - warum wir wieder zusammenhalten wollen. Die neuen Statistiken nähren die Hoffnung auf einen Baby-Aufschwung. Im Jahr 2010 sind zwischen Januar und September 20.000 Babys mehr auf die Welt gekommen, als im Vergleich zum Vorjahr. Das entspricht einem Plus von 3,6 Prozent! Der Zuwachs ist auch deswegen beachtenswert, da die Anzahl der potentiellen Mütter stetig sinkt. Sendedaten: 16.Januar 2011, SAT.1
Spillover-Zertifikat / Netzwerktagung Düsseldorf
Netzwerktagung - Düsseldorf 2010
Vortrag: Work-Life-Enrichment
Beruf, Familie und Partnerschaft so zu verbinden, damit ein „gutes Ganzes“ entsteht, ist unsere Herausforderung im WorkFamily-Institut! Das WorkFamily-Institut erforscht den Spillover-Effekt und entwickelt Lösungen für Unternehmen und Familien. Dadurch wird das soziale Humankapital von Eltern für Unternehmen personalpolitisch interessant. Mit dem Spillover-Zertifikat, das mittels eines Assessment-Centers berufsrelevante Elternkompetenzen mit „harten Daten“ erfasst, ist
eine neue WIN-WIN Situation für Unternehmer und Eltern geschaffen. Denn: “gute Eltern“ sind bessere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, da die Entwicklung von sozialem Humankapital besonders in informellen Lernorten wie Familie oder Partnerschaft generiert werden kann. Der „Erfolgsfaktor Familie 2.0“ ist damit auf dem Markt ein völlig neues Argument zur bestmöglichen Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Fachgespräch: Sporteltern
Am Montag, 20.12.2010 veranstaltet das WorkFamily-Institut / Sportpsychologie Lask & Partner ein Fachgespräch zum Thema "Elterncoaching im Leistungssport" durch.
Eingeladen sind Personen mit Fach- und/oder Handlungskompetenzen zu diesem Thema, die bereit sind aktiv und konstruktiv zu diesem Thema ins Gespräch zu kommen.
Vorbereitung auf das Fachgespräch: Überlegen Sie: Wie lassen sich die Sieben Basics wirksamer Eltern (aus: PEP4Kids) auf das Elterncoaching im Leistungssport anwenden? 1. Stehe zu deiner Elternschaft auch als Sporteltern. 2. Sorge für eine positive Beziehung. 3. Fördere Verbindlichkeit und sei konsequent. 4. Lebe deine Werte / Glabuen. 5. Sorge für eine sichere Bewältigung des Alltags. 6. Achte auf dich selbst. 7. Bleibe realistisch
Hintergrund Die Beziehung zwischen jungen Athleten, Eltern und Trainer gestalten sich auch vor dem Hintergrund impliziter Leistungs- und Loyalitätserwartungen. Dies wirkt sich unmittelbar auf die Psychosoziale- und Persönlichkeitsentwicklung des jungen Athleten aus. Eine Professionalisierung des "Elterncoachings" im Leistungssport ist eine sportpsychologische Herausforderung. Ein Protokoll des Fachgesprächs wird angelegt.